Bunbury – Ernst sein ist wahnsinnig wichtig!

Aufführung 22. Mai und 4. Juni, 18.00 bis ca. 21.00 Festsaal, Eintritt frei, Unterstufe 1-3. Klasse nur in Begleitung Erwachsener

Bunbury – Ernst sein ist wahnsinnig wichtig! Eine Komödie ohne jede Moral.
DER Klassiker des irischen Schriftstellers Oskar Wilde. DAS Stück über den Sinn der Ehe. DIE Anleitung für den perfekten Heiratsantrag.
Die beiden englischen Gentlemen und Lebemänner Algernon Montcrieff und Jack Worthing (auf dem Lande bekannt unter dem Namen Ernst Worthing) leben für das Vergnügen. Um ihren Vergnügungen hemmungslos frönen zu können, hat Algernon einen kränklichen Freund namens Bunbury, Jack einen moralisch fragwürdigen Bruder namens Ernst erfunden, die es ihnen erlauben, jederzeit ihren gesellschaftlichen Verpflichtungen in der Stadt und auf dem Lande zu entfliehen. Da allerdings ab einem gewissen Alter eine angetraute Frau an die Seite des gut situierten Mannes gehört, freit Jack Algernons Cousine Gwendolin (zu Algernons und vor allem zu Gwendolins Mutter - Lady Bracknells - Missfallen), während Algernon seine Interessen in Richtung des ihm bis dato unbekannten Mündels seines Freundes, Cecily Cardew, lenkt, was wiederum Jack gar nicht amüsant findet.
Den beiden Damen ist indes nur eines gemeinsam: beide sind wild entschlossen, ausschließlich einen Mann mit dem Namen ERNST zu lieben.
Jack macht Gwendolin prompt einen Heiratsantrag, der von Lady Bracknell prompt abgelehnt wird, und Algernon schleicht sich tags darauf auf Jacks Landsitz ein, wo er vorgibt, sein verdorbener Bruder Ernst zu sein und sich dreist an Cecily heranmacht. Gwendolin reist ebenfalls an, um Jack – den sie nur unter dem Namen Ernst kennt – seiner Liebe zu versichern. Cecilys Gouvernante und Lehrerin Miss Prism versucht ihr bestes, ihre Schutzbefohlene vor den Avancen des vermeintlichen Bruders des Hausherren zu schützen, wird aber beständig durch die Gegenwart Paster Chasubles abgelenkt. Der wiederum wird angewiesen, zwei Taufen vorzubereiten…
Und so strebt das 1895 uraufgeführte Stück in zeitlos beißender und immer noch rasend komischer Gesellschaftskritik unnachgiebig einem erstaunlichen Ende zu…
Kommet und lachet!

Inszenierung und Bearbeitung: Bettina Stokhammer


Das Ensemlbe

Philipp Hübler, 7B: John Worthing, Friedensrichter, Manor House, Woolton, Hertfordshire
Felix Hiebl, 7B, und Noam Wagner, 7B: Algernon Moncrieff, sein Freund
Levi Busch, 7B: Hochwürden Kanonikus Chasuble, Pfarrer in Woolton
Felix Hiebl, 7B, und Noam Wagner, 7B: Merriman, Mr. Worthings Butler
Olga Metelko, 7B: Lady Gwendolen Fairfax, ihre Tochter
Anne Pekler, 7A: Miss Prism, ihre Gouvernante
Nina Wanko, 7A: Lady Bracknell (aka Tante Augusta)
Michelle Altmann, 6B: Cecily Cardew, John Worthings Mündel
Tim Adang, 6C: Lane, Mr. Moncrieffs Diener, Mr. Grisby, ein Anwalt