Schulfest

Schulfest

Am 26. Juni öffneten wir erneut unsere Türen und feierten gemeinsam unser diesjähriges Sommerfest. Trotz hochsommerlicher Temperaturen von 36 Grad ließen sich unsere Gäste die gute Stimmung nicht verderben.

Dank der tatkräftigen Unterstützung unseres Elternvereins und des Absolvent:innenvereins, die wie jedes Jahr für das leibliche Wohl sorgten, sowie des abwechslungsreichen Programms, das mit großem Engagement von Lehrer:innen und Schüler:innen gestaltet wurde, wurde dieser Nachmittag zu einem gelungenen Fest unserer lebendigen Schulgemeinschaft.

Neben beeindruckenden musikalischen Darbietungen, die das große Talent unserer Schülerinnen und Schüler unter Beweis stellten, begeisterten auch sportliche Programmpunkte wie die Geräteturnshow und verschiedene Wettbewerbe. 

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern sowie unseren zahlreichen Besucherinnen und Besuchern, die zum Gelingen dieses schönen Festes beigetragen haben. Wir wünschen allen erholsame Sommerferien und einen wunderbaren Sommer!

Radkompetenz-Schwerpunkt in den dritten Projektklassen

Radkompetenz-Schwerpunkt in den dritten Projektklassen

Die Geblergasse ist heuer zu einer Fahrradstraße umgestaltet worden, nachdem sich das auch viele in der Schule bei einer Mobilitätserhebung gewünscht haben. Im Frühjahr konnte man deutlich erkennen, dass immer mehr Schüler*innen den täglichen Schulweg mit dem Rad zurücklegen. Um die Radkompetenz besonders bei denen zu fördern, die ab 12 selbstständig Radfahren dürfen, wurde für die Projektklassen 3d und 3e heuer ein fächerübergreifendes Programm zusammengestellt.

Eigenverantwortliche Freiarbeitswoche im April
Um die Kinder inhaltlich “fahrradfit” zu machen, wurde zum “EIFA”-Programm der 3d und 3e einiges an Arbeitsaufgaben beigesteuert: So wurden konkrete Verkehrssituationen analysiert und grundlegende Verkehrsregeln erarbeitet. Für einige stellte das eine Auffrischung des Fahrradführerscheins dar, für viele andere wollten wir eine inhaltliche Grundlage bieten, um sich sicher im Verkehr am Rad bewegen zu können. Zudem gab es Aufgabenstellungen zu verschiedenen Arten von Radverkehrsanlagen (z.B. Radweg, Fahrradstraße, Mehrzweckstreifen) und Gefahren wie “Dooring”, um Radverkehrsanlagen unterscheiden und sicher nutzen zu können.

Radworkshoptag am 4. Mai
Um die Fahrrad-Kompetenzen auch praktisch zu erlangen, wurde für die beiden Projektklassen ein jeweils 2-stündiger Workshop für wechselnde Kleingruppen geplant. Fahrradlehrer Michael Doberer (bekannt von bikebus.at) radelte mit den Kleingruppen in der Schulumgebung (flankiert durch Prof. Primetshofer, der auch immer wieder den wöchentlichen Bikebus begleitet); Prof. Griebaum betreute den Radparcours mit im KG-Unterricht (Danke für die Unterstützung an Prof. Picallo Cueto!) selbst angefertigten Verkehrsschildern; Prof. Klauser begleitete Gruppen, die in der Geblergasse Tempomessungen per Radargerät (Leihgabe der TU Wien) an Autos durchführten; und Prof. Streinzer betreute Lernstationen zu Fahrradphysik, wo etwa der Dynamo experimentell untersucht und die Wirkung des Fahrradhelmes mit der Aufgabenstellung, ein rohes Ei heil im freien Fall am Boden ankommen zu lassen, erprobt wurde.
Projekttag in der 3d: Mein Schulweg mit dem Rad 
Schließlich wurde in der 3d am 11. Juni noch ein Projekttag durchgeführt. Die Schüler*innen hatten die Aufgabe, in Zweiergruppen ihren Schulweg mit dem Fahrrad zu dokumentieren. Auf Plakaten wurden die geplanten Routen samt exemplarischen Kreuzungssituationen und Radverkehrsanlagen beschrieben. Im Plenum wurden die Ergebnisse reflektiert: Waren die Erläuterungen inhaltlich korrekt? Wurde die Route praktikabel geplant? Hier ergaben sich fruchtbringende Diskussionen. Am schönsten war schließlich, dass sich einige aus der Klasse entschlossen haben, den Schulweg tatsächlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Die neuen Radständer vor der Schule waren rasch gut gefüllt und der Umbau der Geblergasse zur Fahrradstraße zeigt: Gute Fahrradinfrastruktur und Mobilitätsbildung sind wichtig, um Kinder zu klimafreundlicher Mobilität zu bewegen! 
(Reinhard Klauser)
MIAUSEUM

MIAUSEUM

Oead-Workshop mit Lena Liselotte Schuster und Iggy, dem Hund sowie Susanne Richter, Hühner, Kaninchen und Schafe.

Im Kunstunterricht geht’s tierisch ab 

Und das ist jetzt nicht einfach so dahingesagt, denn die 3D hatte in einer Kunststunde Besuch auf vier Pfoten. In Absprache mit Frau Picallo-Cueto schaute die Künstlerin Lena Lieselotte Schuster bei uns vorbei und brachte jemanden ganz besonderen mit.

An dem Tag machten wir Bekanntschaft mit dem Künstler-Hund Iggy, der zusammen mit seinem Frauchen Kunst schafft. Damit meinen wir nicht, dass Frau Schuster für ihn Kunstobjekte herstellte, sondern dass Iggy ganz einfach seine eigenen abstrakten Werkstücke schafft. Diesen Zweig der Kunst nennt man in der Fachsprache „artenübergreifende Kunst“, denn hier geht es nicht nur um die Kreativität und das Handwerk des Menschen, sondern um das gemeinsame Entwickeln mit anderen Lebewesen.

Frau Schuster hat Iggy zum Beispiel Decken zur Verfügung gestellt, in die der Vierbeiner gewühlt hat. Die entstandenen Formen hat sie abfotografiert und in einem Programm 3D-modelliert. Hier sieht man schon: unsere Vorstellung von Kunst ist eigentlich eingeschränkt, denn nicht nur wir können malen, mit Ton arbeiten oder Bildhauerei betreiben. Wusstet ihr, dass es sogar ein malendes Schwein gibt?

Als Aufgabe sollten wir anschließend überlegen, welche funktionalen Werkstücke wir für Farmtiere herstellen könnten. In den darauffolgenden Kunststunden haben wir diese Designs auch umgesetzt. Das war die Vorbereitung für den Ausflug, den wir am 26.05.2026 gemeinsam mit Frau Griebaum und Frau Hayek unternommen haben. Ziel: Die kleine Stadtfarm an der Donau. Vor Ort haben wir unsere Kunstwerke den Tieren geschenkt, in Kleingruppen durften wir in die jeweiligen Gehege gehen. Es gab eine Hühnerschaukel, eine gefilzte Decke für die frischgeschorenen Schafe und vieles mehr.

Wer gerade nicht bei den Tieren war, hat im Gemeinschaftsraum Gemüse-Skulpturen und -schnitzereien angefertigt. Es war also für jeden etwas dabei.

Diese Erfahrung hat uns gezeigt, wie umfangreich Kunst sein kann und wie Tiere großartige Künstler sind. Es war eine willkommene Abwechslung zum Schulalltag und nach diesem Erlebnis können wir sagen: „Art is in the air“- und zwar auch dort, wo man es nicht erwartet.

Ilinca Manigutiu &  Luisa Gamperl

Fotos:  Lena Liselotte Schuster, Susanne Richter
Service/Aufschlag: Protest spielerisch gestalten

Service/Aufschlag: Protest spielerisch gestalten

Workshop-Reihe Service/Aufschlag: Protest spielerisch gestalten von Oscar Cueto und Manuela Picallo Gil mit Schulklassen der Mittelschule Leibnizgasse, des BRGORG15 Henriettenplatz und des Hernalser Gymnasiums Geblergasse.
Das Vermittlungsprojekt mit den Künstler*innen untersucht Protestbewegungen und spielerische Formen gesellschaftskritischen Ausdrucks.

Die Schülerinnen experimentieren mit Ausdrucksformen – vom spielerischen Umgang mit Worten im Graffiti bis hin zur Gestaltung von Kleidung und Protestbannern. Durch Graffiti auf Papier, textile Masken und Kleidung sowei Fanzines reflektierten Schülerinnen der Mittelschule Leibnizgasse und des BRGORG15 Henriettenplatz über die Bedeutung von Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit und lernen, wie Kunst Regeln hinterfragt.

Ausgestellt waren die Protestkleindung & Masken, Graffiti und Fanzines in Verbindung mit der partizipativen Installation Service/Aufschlag von Oscar Cueto im Rahmen der Ausstellung „Against the Playbook“. Die Ergebnisse der drei Workshops werden Teil von Oscar Cuetos partizipativer Installation Service/Aufschlag in der Ausstellung Against the Playbook, einer Zusammenarbeit zwischen DAS WEISSE HAUS und philomena+.

Fotos: (c) Lea-Maraike Sambale
Märchenbuch 1E

Märchenbuch 1E

Mit viel Kreativität und Fantasie gestaltete die 1E im Rahmen eines fächerübergreifenden Projekts ein eigenes Märchenbuch. Die folgenden Bilder geben einen kleinen Einblick in das entstandene Werk.
(Simon Preiss)
TSH-Kochen

TSH-Kochen

Heute fand das finale Kochen im Rahmen des TSH-Kochens statt. Auf Wunsch der Teilnehmer*innen gabs Crunchy Chicken Burger mit selbstgemachten Saucen und als süßen Abschluss Becherkuchen-Muffins.
Ein Lob an die fleißigen Köch*innen! Es hat sehr gut geschmeckt!
Fortsetzung folgt im nächsten Schuljahr!
(Gabriele Töscher-Urban)